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Obersteiermark

ELEKTRONISCHE BAUTEILE BEIM ULTRASCHALL‐ARZT Werdende Eltern kennen sie: die Ultraschallbilder ihres Babys im Mutter‐ leib. Ein ähnliches Gerät setzt das Materials Center Leoben (MCL) ein, nur wird damit nicht die linke Zehe oder der rechte Daumen eines Kindes auf den Bildschirm projiziert, sondern ein winziges elektronisches Bauteil. Beispielsweise ein Bauteil, das sich in unserem Handy befindet und dafür verantwortlich ist, dass die Apps und Spiele einwandfrei funktionieren. Das ist aber nur dann der Fall, wenn diese Bauteile keine Fehler aufweisen. Einzigartig in Österreich: Vergrößerungsfaktor 1/100 eines Haardurchmessers Die Leobener Forscherinnen und Forscher nehmen diese Bauteile und Materialien genauestens unter die Lupe und untersuchen sie auf Fehler‐ quellen. Dafür wird ein hochauflösendes Ultraschallmikroskop eingesetzt, das den untersuchten Gegenstand bis zu einem Hundertstel eines Haar‐ durchmessers vergrößern kann. Dabei handelt es sich um eine hundertfach höhere Frequenz als sie bei medizinischen Untersuchungen zur Anwendung kommt. Das gibt es nur einmal in ganz Österreich, nämlich in Leoben. ELEKTRONISCHE BAUTEILE BEIM ULTRASCHALL‐ARZT LIVING IN A MATERIAL WORLD „Living in a Material(s) World“ – so lautete der Hit von Madonna, auch wenn sie damals vermutlich nicht an Werkstoffe gedacht hat, so wie es das Materials Center Leoben (MCL) tut. Der Einsatz von Werkstoffen reicht heute von großen Konstruktionen wie Pipelines bis zu ganz kleinen Konstruktionen wie Mikroelektronikkomponenten. Das MCL befasst sich mit Werkstoffen und Bauteilen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Leobener Forscherteam prüft und charakterisiert hochfeste Werkstoffe unter Extrembedingungen. Zum Beispiel werden Belastungen und Schädigungen simuliert, die bei der Herstellung von Werkzeu‐ gen eine Rolle spielen. So kommt es in Produktionsabläufen aufgrund von Temperaturschwankungen häufig zu Materialrissen. Das MCL simuliert das, um darauf aufbauend Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Der Fortschritt der letzten Jahre macht es heute möglich, die aus dem Fertigungsprozess stammende Belastung von Werkzeugen selbst für tonnenschwere Werkzeuge mit Abmessungen bis zu zwei Metern Seitenlänge zu berechnen. Forschungspower mit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Seit 1999 gibt es das Forschungszentrum für Werkstoffe, Herstellverfahren und innovative Werkstoff‐ anwendungen. Die 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten eng mit der Montanuniversität Leoben und österreichischen wie europäischen Unternehmen zusammen. Das MCL ist ein entscheidendes Bindeglied zwischen der universitären und der anwendungsorientierten wissenschaftlichen Forschung in Kooperation mit der Industrie. Namhafte Kunden wie voestalpine, Böhler Edelstahl, RHI, Andritz AG oder Siemens vertrauen heute auf diese überragende Werkstoffkompetenz. MCL, LEOBEN © dieindustrie.at / Mathias Kniepeiss© MCL Leoben www.mcl.at wird damit nicht die linke Zehe oder der rechte Daumen eines Kindes auf den Bildschirm projiziert, sondern ein winziges elektronisches Bauteil. Beispielsweise ein Bauteil, das sich in unserem Handy befindet und dafür verantwortlich ist, dass die Apps und Spiele einwandfrei funktionieren. Das ist aber nur dann der Fall, wenn diese Bauteile keine Fehler aufweisen. Einzigartig in Österreich: Vergrößerungsfaktor 1/100 eines Haardurchmessers Die Leobener Forscherinnen und Forscher nehmen diese Bauteile und Materialien genauestens unter die Lupe und untersuchen sie auf Fehler‐ Das Leobener Forscherteam prüft und charakterisiert hochfeste Werkstoffe unter Extrembedingungen. Zum Beispiel werden Belastungen und Schädigungen simuliert, die bei der Herstellung von Werkzeu‐ gen eine Rolle spielen. So kommt es in Produktionsabläufen aufgrund von Temperaturschwankungen häufig zu Materialrissen. Das MCL simuliert das, um darauf aufbauend Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Der Fortschritt der letzten Jahre macht es heute möglich, die aus dem Fertigungsprozess stammende Belastung von Werkzeugen selbst für tonnenschwere Werkzeuge mit Abmessungen bis zu Seit 1999 gibt es das Forschungszentrum für Werkstoffe, Herstellverfahren und innovative Werkstoff‐ anwendungen. Die 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten eng mit der Montanuniversität Leoben kommt. Das gibt es nur einmal in ganz Österreich, nämlich in Leoben.kommt. Das gibt es nur einmal in ganz Österreich, nämlich in Leoben. www.mcl.at kommt. Das gibt es nur einmal in ganz Österreich, nämlich in Leoben.kommt. Das gibt es nur einmal in ganz Österreich, nämlich in Leoben.

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