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Obersteiermark

CO2 armes Fahrzeug — eine Mission Impossible? Weniger Gewicht reduziert den CO2‐Ausstoß. So lautet die Prämisse in der Automobilindustrie. Ist ein Fahrzeug leichter, verbraucht es weniger Kraftstoff und senkt dadurch die Emissionen. Die Aufgabe lautet daher, das Gesamtfahr‐ zeuggewicht radikal zu reduzieren. Keine leichte Mission, die von den Kunststoffexpertinnen und ‐experten des Polymer Competence Center Leoben (PCCL) übernommen wurde. Gemeinsam mit Magna Steyr Engineering, FACC AG, 4aengineering, der Montanuniversität Leoben, der TU Wien, dem Österreichischen Gießerei‐Institut und Firmen in der Flugzeugindustrie arbeitet das PCCL am Konzeptfahrzeug „Cult“ (Cars’ Ultralight Technologies). Die Leobener Forscherinnen und Forscher arbeiten dabei an neuartigen Materialmodellen für die Crashsimulation von sicherheitsrelevanten Faserverbundbauteilen. Ziel von CULT ist es, die Gesamtfahrzeugmasse um ein Drittel auf 595 kg zu reduzieren und dabei gleichzeitig die CO2‐Emmission auf ≤ 49 kg/km zu verringern. Der Prototyp ist bereits fahrbereit. Operationen ohne Hautausschlag für den Arzt In der Medizin kommen sie fast überall zum Einsatz, sei es beim Entfernen eines Muttermales, bei der Operation des Blinddarmes oder beim Zusammen‐ flicken eines Knochenbruches: die Latex‐Handschuhe. Jedes Jahr werden Milliarden dieser Gummihandschuhe hergestellt, die vor allem in Kranken‐ häusern und anderen medizinischen Einrichtungen verwendet werden. Als Schutz‐ und Hygienemaßnahme sind die Einweghandschuhe unverzichtbar geworden. Ein praktischer Begleiter, vorausgesetzt man ist gegen ihn nicht allergisch. Für bis zu 17 Prozent der Bevölkerung kann das Tragen von Latex‐ Handschuhen jedoch ganz schön ungemütlich werden, denn der Naturkaut‐ schuk‐Latex löst bei ihnen allergische Hautreaktionen aus. Damit ist jetzt Schluss. Das Leobener Kompetenzzentrum PCCL hat zehn ganze Jahre an einem hautverträglichen Ersatz für den klassischen Latex‐Handschuh geforscht. Mit Erfolg. Die bisher verwendeten Chemikalien, die Allergien hervorgerufen haben, wurden durch einfaches UV‐Licht und hautfreundlichen Additiven ersetzt. Alle allergieanfälligen Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Pflegerinnen und Pfleger können jetzt durchatmen. Nie wieder Ausschlag – dank Steirischer Werkstoffkompetenz. © Magna Steyr Engineering www.pccl.at dank Steirischer Werkstoffkompetenz. www.pccl.at 51

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